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Wie ein Piano funktioniert

Mit dem Anschlagen der Taste setzt der Pianist die Mechanik (eine Reihe von beweglichen Teilen, die mit dem Hammerkopf verbunden sind) in Bewegung. Der Hammerkopf berührt eine oder mehrere Saiten und bringt diese zum Schwingen. Die Schwingungen werden durch den Bass- und Diskantsteg auf den Resonanzboden übertragen, der die Vibrationen in den uns bekannten Ton umwandelt. Der Resonanzboden dient zugleich als Verstärker und sorgt dafür, dass man die Töne schließlich auch hört.

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Die richtige Wahl

Neben Ihren ganz persönlichen musikalischen Anforderungen ist die Größe des Raumes, in dem später Ihr Klavier oder Flügel stehen wird, von entscheidender Bedeutung. Klangqualität und -fülle stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Größe des Resonanzbodens und der Länge der Saiten. Das heißt: Je größer das Instrument, desto voller sein Klang. Haben Sie ausreichend Platz und Budget zur Verfügung, sollten Sie sich für einen Flügel entscheiden. Bitte beachten Sie aber, dass ein qualitativ erstklassiges Klavier immer eine bessere Wahl ist als ein minderwertiger Flügel.

Der maßgebliche Unterschied zwischen einem Klavier und einem Flügel ist neben der äußeren Erscheinung und der Größe die Positionierung des Resonanzbodens. Bei einem Flügel sind Resonanzboden und Saiten horizontal angeordnet, während sie beim Klavier vertikal platziert sind. Als weiterer Unterschied ist zum Beispiel die Funktion der Mechanik zu erwähnen, die bei einem Flügel mit Schwerkraft arbeitet und schneller reagieren kann als bei einem Klavier.

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Pflege Ihres Pianos

Regelmäßige Service-Arbeiten sind wichtig und sollten von jedem Besitzer eines Klaviers bzw. Flügels als selbstverständlich zur Instandhaltung des Instrumentes betrachtet werden. Drei Kriterien sind ausschlaggebend für die Erhaltung des Klangs: das Stimmen zur Fixierung der korrekten Tonhöhe, das Intonieren zur Erzeugung des Klangcharakters und das Regulieren, bei dem die Mechanik justiert wird, um eine Gleichmäßigkeit der Spielart zu gewährleisten.

Stimmen und Intonieren sind zwei unterschiedliche Aspekte zur Erzeugung der optimalen Klangeigenschaften. Beim Stimmen wird durch Spannung der Saiten die korrekte Tonhöhe festgelegt, während durch die Intonation der Charakter eines jeden Tones bestimmt wird, indem der Filz des Hammerkopfes mit einer Intoniernadel angestochen wird. Unabhängig von seiner ursprünglichen Intonation erhält jedes Piano im Laufe der Zeit ein volleres Klangspektrum, da sich der Hammerfilz durch häufiges Anschlagen an die Saite verdichtet.

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